Montag, 21. Juli 2014

Das wahre Fest der Venezianer: Il Redentore

Vergesst den Karneval! Das wahre Fest der Venezianer heißt Redentore!
Jedes Jahr wird in Venedig am 3. Sonntag des Monats Juli das Redentore-Fest gefeiert - zur Erinnerung an die zweijährige Pestepidemie, die die Stadt im 16. Jahrhundert heimgesucht hatte. Benannt ist es nach der gleichnamigen Kirche Il Redentore (der Erlöser), die man errichten ließ, noch während die Pest in der Stadt wütete.

Il Redentore

Noch heute begehen die Venezianer aus Dankbarkeit über das Ende der Pest jedes Jahr dieses Fest: mit Konzerten, Gottesdiensten, einer Regatta - vor allem aber mit dem traditionellen Picknick auf den unzähligen Booten, die sich am Samstagabend auf dem Canale della Giudecca versammeln.
Anders als beim berühmteren Carnevale di Venezia bleiben hier die Venezianer mehr unter sich. Dieses Fest ist ziemlich untouristisch, wenn auch unzählige Besucher der Stadt dieses Spektakel vom Ufer aus verfolgen.
Zum zweiten Mal nun haben uns unsere lieben venezianischen Freunde Manuela und Sandro zu diesem Anlass eingeladen; eine wunderbare Gelegenheit auch, endlich mal wieder nach Venedig zu reisen.
Zu Venedig muss ich ein bisschen ausholen. Ich habe ja noch nicht viel über diese fast irreal schöne Stadt auf meinem Blog berichtet, wenn man von unserem, in jeder Hinsicht, unvergesslichen Abend bei Harry's Bar einmal absieht. Venedig kenne ich ziemlich gut, ich war sehr oft in dieser einmaligen Stadt, und wenn mein Mann dort Arbeitstermine hatte, habe ich allein die abgelegensten Viertel erkundet. Es waren irre heiße Tage darunter, aber auch klirrend kalte, denn die Feuchtigkeit macht Venedig im Sommer wie im Winter nicht gerade zu einem Wohlfühlort - trotz der atemberaubenden Schönheit.
Ich bewahre mir Erinnerungen an wunderschöne Feste in Venedig, denke zum Beispiel gerne an jenen traumhaften Palazzo zurück, der mitten in einem verwunschenen Garten lag und eine private Brücke sein eigen nannte, die über einen kleinen Canale führte. An diesem, bestimmt mehr als zehn Jahre zurückliegenden Abend dachte ich: "Den am Nebentisch, den kenne ich doch!" Ich habe es dann gewagt und einen anderen Gast gefragt, wer das denn sei; das Gesicht käme mir so bekannt vor. Es stellte sich dann heraus, dass es Elton John war.
Zu einem Höhepunkt meiner Venedigbesuche gehört aber sicher auch die Einladung zur Eröffnung  der internationalen Filmfestspiele von Venedig 2008. Wir "machten" den Red Carpet ins Premierenkino auf dem Lido, und es war schon ein merkwürdiges Gefühl, dass ein paar Reihen hinter uns George Clooney, Brad Pitt und Tilda Swinton ganz geduldig - sicher zum unzähligsten Male - den Eröffnungsfilm (Burn after reading), in dem sie mitgewirkt hatten, anschauen mussten. Hinterher waren wir alle zu einem spektakulären Abendessen eingeladen, den das Hotel Excelsior in märchenhafter Kulisse direkt am Strand ausrichtete. Ausklingen ließen wir diesen Abend im berühmten Grand-Hotel Des Bains, in dem einst Viscontis geniale Verfilmung von Thomas Manns Novelle "Tod in Venedig" entstanden war. Thomas Mann selbst hatte in diesem legendären Hotel einst auch gewohnt.
Und 2008 - ich kann es kaum glauben - war wirklich das letzte Mal, dass ich vor dem vergangenen Wochenende in Venedig war!
Als ich dieses Mal in Venedig ankam, fand ich die Stadt noch überwältigend schöner! Und dass, obwohl ich die bekannten und beliebten Highlights und Sehenswürdigkeiten von Venedig nicht aufsuchte - oder vielleicht genau deswegen!
Bei guten Freunden zu wohnen, mit ihnen zu kochen, unbekannte Ecken zu besuchen, im Boot zum Mittagessen nach Burano zu fahren - das ist wahrhaft schöner, als sich durch die Touristenmassen auf dem Markusplatz zu schieben.
Jetzt nehme ich Euch mit auf die Reise an diesem ereignisreichen Wochenende und zeige Euch ein paar Impressionen!
Begonnen haben wir den vergangenen Samstag mit einem Ausflug auf dem Boot über die Lagune nach Burano, das für seine bunten Häuser bekannt ist.















Mittagessen gab es dann in einer netten Trattoria auf der Insel Mazzorbo, die über eine Brücke mit Burano verbunden ist. Die Speisekarte ist natürlich sehr "fischlastig". Aber auch ich habe etwas gefunden, und die Hauptsache war ja auch das nette Zusammensein mit unseren Freunden!



Hübsch sah sie ja aus, diese venezianische Spezialität - Granseola. Das Fleisch dieses Krebses wurde in seinem Panzer serviert:


Dann herrschte auf einmal Aufbruchsstimmung. Wir mussten zurück nach Venedig selbst, denn am Nachmittag wartete Arbeit in der Küche auf uns...


Auch in der Küche ging es fischlastig zu, aber da musste ich durch! Immerhin sind wir in Venedig, der einstigen Seerepublik. Schließlich hatte sich zu früheren Zeiten der Doge jedes Jahr mit dem Meer "vermählt",  in dem er einen goldenen Ring ins Wasser warf.
Natürlich war auch für mich gesorgt: Pasta fredda war geplant, ich habe sie auch zubereitet (und für dieses einfache Gericht sehr viel Lob bekommen): nur nachdem ich mir ein Schälchen zu Seite gestellte hatte, wurde die übrige Pasta noch mit Thunfisch angereichert. Wer diese italienische Version eines Nudelsalats nachmachen möchte, der findet hier mein Rezept dazu. Für mich gab es auch kaltes Huhn; traditionell isst man auch Ente, vor der ich am folgenden Tag kosten durfte.
Nun aber ein paar Eindrücke aus der Küche mit den Klassikern der Cucina Veneziana für das Redentore-Fest:

Im Uhrzeigersinn: Tintenfischsalat, Sarde in Saor, Pasta fredda und nochmal Sardinen
Nicht fehlen dürfen die Wassermelonen! Die gehören zum Redentore-Picknick dazu, und man isst sie kurz vor dem Feuerwerk. Der Tochter des Hauses, Carolina, machte es sichtlich Spaß, die Melonen vorzubereiten. Dabei lässt es sich nämlich gut naschen.



Die arme Mamma muss dagegen Polenta rühren...





Auf die Polenta kommt später dann Baccalà; das ist Stockfisch. Ein weiteres Traditionsgericht für diesen besonderen Abend.  Das und noch viel mehr muss jetzt im Körbchen einen Platz finden. Eine Magnum-Flasche Prosecco darf natürlich nicht fehlen!




Gegen halb Sieben machen wir uns dann auf den Weg. Das Boot mit den Leckereien und uns beladen.
Unsere Bootsfahrt bringt uns auf dem Canal Grande an atemberaubend schönen Palazzi vorbei.









Auch die anderen Venezianer haben sich auf den Weg in den Canale della Giudecca gemacht. Alles strömt...






Dann heißt es: Ankerplatz finden! Wie man sieht, ist die Stimmung auf den anderen Booten schon gut.






Es ist Zeit für einen ersten Schluck Prosecco...



Langsam geht die Sonne unter, während stundenlang auf den Booten gegessen wird.



Um halb Zwölf beginnt dann eines spektakulärsten Feuerwerke, die ich je gesehen haben. Wunderbar spiegeln sich die Lichter auf dem Wasser.
Und dann machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause - über die Kanäle, durch das dunkle, geheimnisvolle Venedig!



Grazie a Voi, carissimi amici! Grazie di cuore a Te, Manuela, a Tuo simpaticissimo fratello, Tua bellissima figlia Carolina ed a Sandro, Tuo marito,  che mi fa sempre ridere con i suoi scherzi!
Grazie per la Vostra ospitalità e la Vostra amicizia!

Restaurant-Tipp:
La Maddalena
Via Mazzorbo, 7B
Mazzorbo/Burano/Venezia
Tel.: 0039 041730151
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♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 18. Juli 2014

Italien trifft auf Mexiko: Crostini Messicani



Die Farben haben Mexiko und Italien auf ihrer Nationalflagge ja schon einmal gemeinsam: Rot, Weiß und Grün.
Und genau diese Farben finden sich auch in der Tomaten-Avocado-Salsa wieder, die ich für meine Crostini Messicani hergestellt habe: das Avocado-Fleisch weißlich bis grün, grün auch der Koriander, die Tomaten und die Chilischote rot, während die Tropea-Zwiebel sich nicht recht zwischen Rot und Weiß entscheiden kann.




Heute habe ich zum ersten Mal frisches Koriander-Grün auf dem Campo de' fiori kaufen können; ich kann mich nicht erinnern, dass das schon einmal der Fall war. Allerdings ist mir noch so manch' hilfloses Kopfschütteln im Gedächtnis, als ich in der Vergangenheit dieses, die Menschheit spaltende Kraut gesucht hatte. Koriander ist nämlich nicht Jedermanns Sache und trennt bei Tisch, ähnlich wie Knoblauch oder auch Ingwer, die Fraktionen - und zwar mit messerscharfem Schnitt! Da sind kaum Grautöne möglich, nach dem "In-Maßen-gerne-Motto": " Ach, ein wenig...". Ich gehöre eindeutig zur Koriander-Knoblauch-Ingwer Fraktion. In der Vergangenheit habe ich übrigens diese Salsa mit Petersilie gemacht; ein Tipp für alle, die keinen Koriander mögen.
Dieser kleine Snack, den man zum Aperitif oder einfach nur so als Zwischenmahlzeit genießen kann, ist mein zweiter Beitrag  zum Dauerevent Tierfreitag, den Katharina Seiser ins Leben gerufen hat.
Schaut mal bei ihrer Sammelstelle vorbei, denn es lohnt sich wirklich. Die Liste mit wunderbaren veganen Rezepten wächst stetig.




Zutaten
400 g Tomaten (ich habe die Sorte San Marzano verwendet)
1 rote Zwiebel (z.B. Cipolla rossa di Tropea)
1 Chilischote
1 Avocado
Saft von 2 Limetten
3 El Olivenöl extra vergine
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
frisches Korianderkraut (ersatzweise Petersilie)

Die Tomaten und das Avocado-Fleisch in Würfel schneiden, die Zwiebel und die entkernte Chilischote fein hacken.
Alles mit dem Limettensaft und dem Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Etwas gehacktes Korianderkraut unter die Salsa heben.
Passt gut auf Cracker, Baguettescheiben oder auch kräftiges Bauernbrot (gern auch geröstet wie Bruschette).




tierfreitag

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Donnerstag, 17. Juli 2014

Gar nicht spießig, dieser Spieß!


Spießchen haben im Allgemeinen nicht den Ruf, Vertreter einer verfeinerten Küche zu sein.
Unwillkürlich denkt man bei aufgespießtem Fleisch auch an Jahrmärkte oder Würstchenbuden, an lieblos zusammengeklatschtes Fleisch minderer Qualität, zwischen denen sich auch mal eine saure Gurkenscheibe verirren kann. Schlimm wird es, wenn man fertige, in Schälchen eingeschweißte Spieße in den Auslagen der Supermarkt-Metzgereien liegen sieht. Ich würde so etwas niemals kaufen!
In Griechenland sind Fleischspieße auch unter der Bezeichnung "Souvlaki" bekannt, was nichts anderes als "kleines Spießchen" bedeutet. Meist bestehen sie dort nur aus Fleisch, das, wenn es perfekt gegrillt wird, wunderbar zart ist. Das Gemüse wird meist extra dazu gereicht.
Ich mag Souvlaki sehr, und so hatte ich mir schon in der vergangenen Woche, in der ich kurz in Athen war, vorgenommen, den "Spießer" auch in mir zu entdecken.
Bei Fleischspießen schmeckt mir ganz viel Gemüse dazwischen (für mich könnten es auch rein vegetarische Spießchen sein, aber da würde mein Mann sicher ein langes Gesicht machen), und gerade die wunderbaren Zucchini Romanesco mit ihrem festen, aromatischen Fleisch haben bei meiner aktuellen Version zwischen den Fleischstückchen ihr Bestes gegeben. Besonders liebe ich auch Zwiebeln, die sich an das Fleisch kuscheln und so ihr Aroma abgeben. Auch sollen Zwiebeln das Fleisch zartmachen.
Die Spieße habe ich mehrere Stunden mariniert, und wenn ich noch einen richtigen Holzkohlengrill zur Verfügung gehabt hätte, wäre der Genuss perfekt gewesen.


Bunte Fleischspießchen

Zutaten
(für 2 Personen / 4 Spieße)

1 Kalbsteak (ca. 130 g)
1 Hühnchenbrust (ca. 320 g)
1 rote Paprikaschote
1 Chilischote (ich benutze eine ziemlich große, nicht allzu scharfe Sorte)
1 rote Zwiebel (bei mir: Tropea-Zwiebel)
2 kleine Zucchini (Romanesco)
1 Knoblauchzehe
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
100 ml Olivenöl extra vergine
einige Thymianzweige

Das Fleisch in möglichst gleich große Würfel schneiden. Paprikaschote und Chilischote putzen und entkernen und in quadratische Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und vierteln, dabei die einzelnen Schalen voneinander trennen. Die Zucchini in Scheiben von ungefähr einem Zentimeter schneiden.
Alle bisher vorbereiteten Zutaten abwechselnd auf die Spieße stecken, salzen und pfeffern und in eine längliche Form legen.




Thymianblättchen von den Zweigen streifen und mit einer durchgepressten Knoblauchzehe zum Olivenöl geben. Die Spieße damit begießen, die Form abdecken und für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.




Den Ofen auf 230 Grad vorheizen und den Grill zuschalten.
Spießchen auf ein Backblech legen und nochmals mit dem Olivenöl aus der Form bepinseln.
Ungefähr 20-25 Minuten unter dem Grill braten, dabei mehrmals die Spießchen umdrehen.
Die Spieße sind fertig, wenn das Fleisch leicht gebräunt ist.


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Dienstag, 15. Juli 2014

Einmal tieffrieren und fönen bitte: Die ultimative "Frozen Bowl" mit sommerlichem Obstsalat



Noch einmal lasse ich es zischen für Simones sommerlichen Blogevent, und zwar so richtig!
Gestern Abend hatte ich gelesen, dass einige wenige Einreichungen fehlen, um für den hundertsten Blogevent in Zorras Kochtopf die Hundert voll zu machen.
Da kann man ja nicht tatenlos bleiben.
Der Blick zu sehr später Stunde in den Kühlschrank war eher nicht so berauschend. Allerdings gab es noch Limetten! Und wie ich es in meinem ersten Beitrag schon erwähnt hatte, sollten diese wunderbar aromatischen Zitrusfrüchte, die mich immer an unsere Florida-Urlaube erinnern, in meinen zischenden Vorschlägen eine Hauptrolle spielen. 
Aber was macht man aus Limetten und - Wasser? Man kann natürlich Limonade machen.
Oder eben eine coole Schüssel für einen sommerlichen Obstsalat!
Die Idee dazu habe ich am vergangenen Samstagabend aufgeschnappt. Wir waren zum Abendessen drei Stockwerke unter uns eingeladen. Als zum Dessert diese eiskalte Schüssel auf dem Tisch stand, war mir klar: das muss ich nachmachen!
Jetzt zeige ich Euch, wie es geht.



Ihr braucht dazu nur:

2 Schüsseln, eine davon etwas kleiner
Wasser (logisch)
und zwei Limetten

Natürlich lässt sich so einen Schüssel ganz phantasievoll aufpeppen: Mit Kiwischeiben, Blütenblättern, Minzblättchen, kleinen Muscheln - was Ihr eben so im Hause habt! Ich hatte halt nur Limetten!




Zunächst müsst Ihr ungefähr zwei fingerbreit Wasser in die größere Schüssel geben und dieses im Freezer anfrieren lassen. Dann stellt Ihr die kleinere Schüssel hinein und füllt den Rand mit Wasser. Ganz wichtig ist es, die kleinere Schüssel zu beschweren, sonst schwimmt sie auf dem Wasser. Dazu könnt Ihr nehmen, was Ihr sonst so in den Tiefen Eures Freezers findet: Ein Steak, eine Packung Gefriererbsen, den kleinen Napf mit dem übriggebliebenen Rotkraut der vergangenen Weihnacht...
Ich habe drei kleine Gläser mit selbstgekochtem Fond in die kleine Schüssel gestellt. In den mit Wasser gefüllten Zwischenraum habe ich dann noch Limettenscheiben gegeben.
Das alles kommt jetzt für mehrere Stunden in das Gefrierfach.




Danach holt man die Schüsseln heraus und füllt die obere kleine Schüssel kurz mit heißem Wasser. Wenn die Schüssel anfängt, sich zu lösen, alles vorsichtig auf ein Küchenhandtuch "stürzen". Nach und nach löst sich dann auch die größere Schüssel. Ich habe sie von außen gefönt - nach dem Motto: Einmal tieffrieren und fönen bitte!
Einen Teller mit einer Tuchserviette auslegen und die Eisschüssel daraufsetzen.
Jetzt kann sie gefüllt werden, zum Beispiel mit Obstsalat.




Für meine Macedonia nehme ich:

1 Cantaloupe-Melone
1 Schälchen Himbeeren
1 Schälchen Blaubeeren
Saft einer Limette
ein paar Minzblättchen

Die Melone höhle ich mit dem Kugelausstecher aus. Die Beeren werden gewaschen und die Limette ausgepresst.
Melonenkugeln mit den Beeren und dem Limettensaft mischen, in die Eisschüssel füllen und mit Minzblättchen belegen.
Die Macedonia hält sich wunderbar frisch. Ist sie aufgefuttert, bevor die Schüssel geschmolzen ist, kann man die sie im Freezer für eine weitere Runde aufheben. 



Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

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